14. Lateinamerikafestival – Indigene Bewegungen in Lateinamerika

Das Lateinamerikafestival steht seit vielen Jahren für ein besonderes Ereignis im Museum für Völkerkunde. Neue musikalische Trends, aktuelle Produktionen lateinamerikanischer Künstler sowie ein wechselndes Schwerpunktthema mit Vorträgen und Filmen – diese Mischung aus ernsthafter Information und mitreißender Unterhaltung gibt dem Festival einen angestammten Platz im Hamburger Kulturleben.

Das diesjährige Thema des Festivals widmet sich den indigenen Bewegungen Lateinamerikas. Zu den bekannteren indigenen Bevölkerungsgruppen zählen unter anderem die Mapuche aus Chile und Argentinien, die Quechua aus Peru, Bolivien, Ecuador und Kolumbien sowie die Maya aus Mexiko. Diese und viele weitere Ethnien leben nach wie vor mit Diskriminierung und Unterdrückung, die ihren Ursprung in dem ehemaligen Kolonialsystem finden. Aufgrund der anhaltenden Abhängigkeiten entstanden und entstehen indigene Bewegungen, um für Emanzipation und ihre Rechte zu kämpfen. Im Rahmen unseres Festivals möchten wir uns durch Filme und Vorträge politischen Aspekten, aber auch Lebensweisen und Kulturen annähern.

Wie jedes Jahr sind Tanzgruppen und verschiedene Infostände vertreten. Live-Bands werden am Samstagabend für Partystimmung sorgen.
Highlight des diesjährigen Musikprogramms ist die Kölner Mestizo-Band „La Papa Verde“ und die Hamburger Salsa und Cumbia Band „Mas que nada.“ Der Abend wird das kolumbianische DJ Kollektiv „Tayrona Project“ abrunden und somit ist eine grossartige Party gesichert. Während des gesamten Festivals verköstigt uns die Cantina Latina mit typisch lateinamerikanischen Speisen – natürlich werden dabei auch Caipirinhas, Mojitos und Weine aus Südamerika nicht fehlen.

Programm für das Lateinamerika Festival 2011