Kolumbien 2017

Vom 25. Juni bis zum 17. Juli haben wir eine Gruppe von dreizehn Jugendlichen aus Kolumbien empfangen. Es handelte sich dabei um den Rückbesuch der kolumbianischen Jugendlichen, die unsere Hamburger Gruppe im Jahr 2016 in Kolumbien empfangen hatte. Hauptziel war, wie bei jeder vom IJEL geplanten und durchgeführten Maßnahme, die Förderung der sozialen und persönlichen Entwicklung der Teilnehmer*innen, insbesondere in Hinblick auf interkulturelle Kompetenzen zu unterstützen. Das beinhaltet sowohl die Sensibilisierung der Jugendlichen für die Vielfalt von Lebensrealitäten und die Stärkung einer positiven Wahrnehmung anderer Kulturen, als auch die Anregung durch die interkulturelle Begegnung den eigenen Standpunkt und die eigenen Gewohnheiten zu reflektieren, sowie die Standpunkte und Gewohnheiten der Anderen zu erkennen und zu respektieren. So gelingt es, Vorurteilen, Stereotypen und verschiedenen Diskriminierungsformen entgegen zu wirken und diese kritisch zu hinterfragen. Auch aktuelle Entwicklungen wie beispielsweise der Umgang mit dem G20-Gipfel in Hamburg wurden diskutiert. Somit wurde das Ziel verfolgt, sowohl das aktuelle Geschehen in Deutschland, als auch die Vergangenheit näher zu beleuchten.

Um die Erfahrungen der einzelnen Tage festzuhalten, wurde ein Tagebuch geführt, in das die kolumbianischen Teilnehmer*innen abwechselnd den Tag und das Erlebte zusammengefasst haben. Dieses Tagebuch wird nicht nur im IJEL-Verein archiviert, sondern wurde auch für die kolumbianischen TeilnehmerInnen repliziert. Hier ein kleiner Auszug in spanischer Sprache über den Besuch und das  Gespräch bei Hinz & Kunzt:

Internationaler Jugendverband Europa-Lateinamerika