Chicago 2013

Wir in Chicago

Nachdem die Austausch Gruppe aus Chicago bereits im letzten Jahr bei uns war gingen wir auf die große Reise nach Chicago.

Wir verbrachten zehn Tage in Chicago, Illinois in einem Hotel. Diese Maßname wurde ergriffen, da leider nicht alle Familien genügend Platz in ihren Wohnungen hatten um die Jugendlichen aus Hamburg aufzunehmen. Da sehr viel Wert auf Gleichberechtigung gelegt wurde, haben unsere Teamer sich für diese Lösung entschieden, selbst wenn einige durchaus bei ihren Gastfamilien hätten wohnen können.

Die Finanzierung für den Aufenthalt in Chicago erfolgte durch Sponsoren, die unseren Austausch unterstützten. Die Teilnehmer aus Chicago kümmerten sich mit Arden Shore zusammen im Jahr davor um das Anwerben dieser Sponsoren. Arden Shore ist eine Organisation wie unsere die großes Interesse an der Idee des Internationalen Austausches zwischen Jugendlichen mit Lateinamerikanischem Hintergrund hat. Die Organisation selber arbeitet mit Familien und Kindern. Sie ist unsere Partnerorganisation.

Bei unserem Aufenthalt in Chicago besuchten wir zwei Sponsoren, einer von ihnen ist Panasonic. Panasonic ist eine Welt weit bekannte Firma die Elektronische Geräte herstellt. Während unseres Besuches bei Panasonic konnten wir einen Blick in verschiedene Berufe werfen und viel dazu lernen.

Ein weiterer Sponsor ist Abbott gewesen, ebenfalls eine Firma. Die Fokussieren sich aber hauptsächlich auf den Internationalen Handel und die Herstellung von neuen medizinischen Fortschritten und Produkten, sowohl im Veterinär Bereich als auch in der Pharmazie.

Wir trafen uns täglich vor dem Hotel mit den Jugendlichen aus Chicago und machten von da aus, in kleinen Bussen, viele Erkundungs-Gänge durch Chicago. Wir besuchten den Chicago River, die Innstadt mit ihren Riesen Wolkenkratzern und der unendlichen Menge an Geschäften an jeder Ecke. Wir waren sehr erstaunt über die Auswahl an Gerichten die uns an jedem Ort an dem wir aßen erwarteten.

Sixflags ist ein Freizeitpark den wir einen Tag lang besuchten. Nicht nur morgens sondern auch abends war unser Programm mit zahlreichen Aktivitäten versehen. Morgens beschäftigten wir uns hauptsächlich mit Workshops, dem kennenlernen unserer Sponsoren aus Chicago oder Besichtigungen der Stadt Chicago. Abends lernten wir dann das Amerikanische Leben kennen, wie es unsere Gastgeber erleben. Wir lernten ein echtes Baseballspiel wie auch ein Amerikanisches Fußballspiel kennen. Außerdem besuchtengingen wir Ins Kino  und zum Bowling spielen. An einem Abend haben wir uns einfach alle im Hotel getroffen und waren gemeinsam im Pool schwimmen.

Einen Tag lang konnten die Jugendlichen aus Hamburg von Morgens bis Abends mit ihren Gastfamilien verbringen. So hatten die Jugendlichen die Chance ihre Familien besser kennen zu lernen. Die Gastfamilien waren sehr freundlich zu unserer deutschen Gruppe und holten die Jugendlichen vom Hotel ab um etwas mit ihnen zu unternehmen. Einige gingen zum Strand und trafen sich dort oder gingen in den Brookfield Zoo. Die Gastfamilien, die sich am Strand trafen veranstalteten ein gemeinsames Grillen mit den Jugendlichen.

Am Letzten Tag Wurden wir zum Frühstück eingeladen und verbrachten den Nachmittag damit einige Stunden die Amerikanischen Molls zu durchstöbern um Geschenke und Mitbringsel zu Kaufen. Der Abend ging dann Mit einer Abschiedsparty einher, bei der alle tanzten, aßen und Geschenke von den Gastfamilien, wie auch Preise für die positiv, auffallende Teilnahme erhielten.    

Nachdem die Jugendlichen aus Chicago und Deutschland jeweils das Land des Anderen kennengelernt hatten, war der Austausch so gut wie beendet. Wir alle wollten aber noch nicht  so richtig los lassen, besonders die Schüler aus Hamburg, da ein solches gemeinsames Erlebnis verbindet. Also gab es noch ein letztes Nachbereitungstreffen für alle, bei dem wir darüber sprachen und ein Feedback dazu abgeben sollten wie sehr bzw. was uns an dem gestammten Austausch gefallen oder nicht gefallen hat.

Die sehr positiv ausgefallenen Punkte waren, die Betreuung der Teamleiter und die tollen Ideen der Ausflüge. Eher Negativ war der kurze Zeitraum der Reisen.

Nun trennen sich unsere Wege nach dieser wunderbaren, gemeinsamen Zeit, dennoch besteht natürlich in unserer heutigen Zeit auch die Möglichkeit mit den Austauschschülern in Kontakt zu bleiben.