Chicago 2012

Unser allererster Chicagoaustausch! Die Jugendbegegnung zwischen den Jugendorganisationen Arden Shore aus Chicago und IJEL e.V. Wegen der Städtepartnerschaft zwischen Hamburg und Chicago ist dieser ganz besondere Austausch fast zufällig in unser Programm gerutscht, als die Partnerstadt Hamburg einen ungewöhnlichen Vorschlag unterbreitet hat: Ein Austausch zwischen US-Amerikanern mit lateinamerikanischem Migrationshintergrund und Deutschen mit lateinamerikanischem Migrationshintergrund.
Im Gegensatz zu unseren anderen Austausch sind die Teilnehmer zwischen 13 und 17 Jahren alt und nur 7 Tage lang, wodurch dieser Austausch etwas ganz besonderes für uns wird, und die Möglichkeiten teilweise sehr viel breiter sind, aber wir auch vieles neu denken müssen.

Chicago in Hamburg

Hier in Hamburg übernachteten alle Austauschpartner bei den jeweiligen Gastteilnehmern. Wir haben aber auch einen Ausflug über Nacht in unsere Hauptstadt Berlin gemacht und den Amerikanern sehr viel von der deutschen Geschichte vermittelt. Außer das den Amerikanern das deutsche Essen wohl nicht so besonders schmeckte hatten wir alle sehr viel Spaß beim erkunden von Berlin.

Wir aßen jeden Tag zusammen zu Mittag, zu Abend und zum Frühstück. Wir hatten zwischendurch sehr viel Zeit um alleine etwas mit unseren Austauschteilnehmern zu unternehmen.

An einem freien Nachmittag ging es zum Hamburger DOM. An dem Nachmittag haben wir alle die Freiheit genossen an keinen Plan gebunden zu sein sondern konnten mit unseren Partnerteilnehmern selbst entscheiden was wir als nächstes machen. Nach der Runde um den Dom hatten wir trotz der bekanten Leckereien Hunger und haben den Amerikanern dann mal unser Fastfood gezeigt.  Wir gingen in eine Dönerbude und haben dort etwas gegessen, sie kannten keinen Döner, fanden ihn aber ausgesprochen gut.

In Hamburg haben die Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus Chicago wie wir von ihnen wissen sehr viel Neues kennen gelernt. Sie waren erstaunt über die vielen Fahrräder und Fußgänger auf den Straßen. Unsere kleinen Straßen durch die gerade einmal ein Auto fährt sind ebenfalls eine neues Erlebnis.

Wir als Gastteilnehmer aus Hamburg sind meist sehr unabhängig von den Fahrzeugen unserer Eltern und fuhren mit unseren Austauschschülern nur Bus und Bahn. Wie wir später in Chicago Merkten war das erstaunen über die Straßen berechtigt. In der Umgebung, in der wir uns in Chicago aufhielten, sind die Straßen nämlich so Groß aber auch so gebaut, dass zu Fuß gehen oder mit dem Fahrradfahren nicht Möglich ist. Diese Tatsachen von Nahem zu erfahren, ist sicherlich für beide Seiten ein erstaunliches Erlebnis gewesen.

Die Mädchen und Jungs aus Chicago haben bei einem Seminar auch für uns etwas vorbereitet, was wir alle als sehr aufmerksam empfunden haben. Sie haben Jeder eine Art Gedicht vorbereitet, welches sie uns vorgetragen haben und wir erraten sollten welcher, der Schüler in dem Gedicht gemeint war. Das  war ein sehr lustiger Tag.

An einem Anderen Tag wiederum zeigten wir den Chicagoteilnehmern unseren Hamburger Dungeon.

Am letzten Abend veranstalteten wir für unsere Austauschpartner eine Abschiedsfeier Im Haus der Jugend in Barmbek es wurde gegessen und getanzt. Es gab von zwei Teilnehmerinnen aus Hamburg auch eine kleine Gesangsvorstellung, bei der wir uns sehr gut amüsierten.